Auswandern von Deutschland nach London: So geht’s!!!

Du hast keine Lust mehr in Deutschland zu wohnen, weil alles monoton und langweilig geworden ist und du dich nach einem neuen, aufregenden Erlebnis sehnst, was dein Leben bereichern, deinen Horizont erweitern und deine Englischkenntnisse auf Hochglanz polieren wird? Vielleicht hast du dir bereits ein bisschen Geld zur Seite gelegt und würdest am liebsten sofort deine Koffer packen und losfahren… wenn da nur nicht diese ganzen Fragen wären!

In diesem Artikel beantworte ich folgende Fragen:

  1. Geld: Wie viel brauche ich zum Auswandern nach London?
  2. Beruf: Besser von Deutschland aus bewerben oder erst in England?
  3. Unterkunft: Wie finde ich eine Wohnung?
  4. Unterkunft: Was ist bei der Wohnungssuche zu beachten?
  5. Offizielle Angelegenheiten: Was brauche ich für mein Leben in England?
  6. Noch Fragen?
  7. Nachwort

1. Geld: Wie viel brauche ich zum Auswandern nach London?

Generell gilt die Faustregel: Mehr ist immer besser. Wer es etwas konkreter haben möchte, hier eine kleine Übersicht der auf dich zukommenden Kostenfaktoren:

  • Anreise: Zug, Flugzeug, Auto etc. (kosten können einfach im Internet oder dem Reisebüro recherchiert werden)
  • Wohnung: Kaution (normalerweise 1 – 2 Monatsmieten), eventuell Gebühren für den Immobilienmakler/Wohnungsvermittlung, erste Mietzahlung + Nebenkosten (Strom, Wasser, Gas und „Council Tax“)
  • Lebensmittel und mögliche Erstanschaffungen für die Wohnung (diverse Haushaltsgegenstände, Klopapier etc.)
  • Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel
  • Rücklagen!!!

Es kommt natürlich immer auf die jeweilige Person an, wie viel Geld man braucht (Lebensstil etc.). Im Endeffekt bin ich damals mit rund 2.000€ ausgewandert (Anfahrkosten nicht mit eingerechnet), aber die waren schon etwas knapp bemessen, da ich zu dem Zeitpunkt noch keine Anstellung in London inne hatte und mir de facto nach 3 Monaten eines sehr sparsamen Lebens (nichts großartig unternehmen und nur Rechnungen und Lebensmittel begleichen) das Geld ausgegangen wäre…

2. Beruf: Besser von Deutschland aus bewerben oder erst in England?

Ich habe mich damals für die Variante vor Ort entschieden, da ich so direkt zum Bewerbungsgespräch persönlich (und nicht nur übers Telefon – wenn ich überhaupt eines in Deutschland bekommen hätte) verfügbar gewesen wäre. Rückblickend muss ich sagen, ich hatte großes Glück (einhergehend mit einem unerbittlichem Eifer!), dem ich letzten Endes meine Anstellung verdankte. London ist leider nicht nur sehr teuer; auch die Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter der mittleren Bildungsschicht sind hoch (nicht zuletzt durch die große Konkurrenz, die man zwangsläufig bei so vielen Menschen in einer Stadt hinter sich lassen muss). So hatte ich mich auf dutzende Stellen beworben (und das nicht nur als Übersetzer), jedoch nie eine Rückmeldung erhalten. Nicht einmal eine schriftliche Absage gönnte man mir! Im Endeffekt habe ich etwa 3 Wochen gebraucht, bis ich eine Stelle fand (d. h. ich habe täglich 15 verschiedene Stellenbörsen im Internet nach passenden Stellen durchsucht, und bereits eine Bewerbung beim örtlichen McDonalds in Erwägung gezogen – alles wäre besser gewesen als wieder erfolglos nach Hause zurückreisen zu müssen!).

Fazit: Würde ich alles noch einmal machen müssen oder von London aus in einen anderen Teil der Welt auswandern wollen, so würde ich mich bereits vorab um eine Stelle bemühen, um das mulmige Gefühl der Ungewissheit umgehen und meine Zeit anderen Aufgaben widmen zu können. Weniger Stress und besser für die Finanzen ist dies allemal.

3. Unterkunft: Wie finde ich eine Wohnung?

Alle Normalsterblichen (sprich alle, die keine reichen Eltern bzw. in der Lotterie gewonnen haben oder einen überdurchschnittlich gutes Gehalt ausgezahlt bekommen) sollten sich mit dem Gedanken anfreunden, in London in einer WG wohnen zu werden. „Wie? Gibt’s da etwa keine 1-Zimmerwohnungen?“, höre ich schon die entsetzen Stimmen mit fragenden Blicken auf mich zu kommen. Doch, natürlich… wenn man in einem 500£-teurem Schuhkarton leben möchte, schon. Oder wie würdet ihr eine 1-Zimmerwohnung beschreiben, in der man sich gerade einmal um die eigene Achse drehen kann, weil alles andere zugestellt ist. Übrigens heißt ein Zimmer wirklich nur ein Zimmer (inklusive Küchenzeile, Bett, Kleiderschrank, Tisch und teilweise sogar Dusche!), und nicht „1 Zimmer, Küche, Bad“ wie in Deutschland – das wären ja dann schon 3!! Zimmer. Manch einer wird jetzt wahrscheinlich immer noch mit der Stirn runzeln und denken „Etwas übertrieben, wa?“ Diejenigen darf ich dazu auffordern, sich auf diversen Wohnungsvermittlungswebseiten für London im Internet (vorzugsweise mit Bildern) selbst eine Meinung zu bilden.

Für alle anderen gibt es hier nun meinen Webseiten-Tipp zur WG-Suche:

http://www.spareroom.co.uk

Dort habe ich selbst schon mehrmals erfolgreich unser drittes WG-Zimmer vermittelt. Wer doch lieber nach einem Schuhkarton suchen möchte, kann sich auch gerne auf der nachfolgenden Seite unter „Property > To Rent > Offered“ umsehen (allerdings muss man hier vorsichtiger sein, da sich u. U. auch unseriöse Menschen dort herumtreiben):

http://www.gumtree.co.uk

4. Unterkunft: Was ist bei der Wohnungssuche zu beachten?

Übersicht:

  1. Fahrzonen (möglichst nahe bei der Arbeit) und Busfahrten
  2. Vorsicht bei Studentenwohnungen
  3. Vorsicht bei Agenturen
  4. Mietpreise, Mietarten und Mietverträge
  5. Live-in landlords und WG-Mitbewohner
  6. Double vs. Single Rooms (Doppel- vs. Einzelzimmer)
  7. Unmöbliert, möbliert oder teilmöbliert
  8. All Bills Included vs. Bills separately (plus Abrechnungssystem)
  9. Verkehrsanschluss und Einkaufsmöglichkeiten
  10. Wohnzimmer = optional
  11. Waschmaschine, WLAN, TV-Lizenz

4.1 Fahrzone (gilt für Zug, U-Bahn und Straßenbahn)

Für die Fahrzonen der öffentlichen Verkehrsmittel gilt: je mehr Fahrzonen man auf seiner Reise durchquert, desto teurer wird die Fahrt. Man bezahlt daher zum Beispiel für eine Fahrkarte der Zonen 3 bis 5 mehr als eine für 2 bis 3. Wenn man also Geld sparen will, lohnt es sich möglichst nahe an der Arbeit zu wohnen. Dies macht sich auch bei dem Preis für die Monats- bzw. Wochenfahrkarten bemerkbar.

Auch sind Fahrkarten in bzw. durch Zone 1 (Innenstadt) teurer als Fahrten, die nicht durch diese Zone gehen (also praktisch „außenrum“ fahren indem man den „Overground“ benutzt, anstelle der U-Bahn).

Die besten Zonen zum Wohnen, bei denen man nicht so lange in die Innenstadt unterwegs ist und die in einer WG wohnend trotzdem bezahlbar sind, sind meines Erachtens Zonen 2 und 3; 4 ist auch noch gut von der Entfernung her. Zone 5 wäre schon wieder zu weit entfernt und zu teuer zum Pendeln (meine Oyster Card-Ausgaben für die U-Bahn von Zone 5 bis 3 beliefen sich bei meiner ersten Wohnung auf 120£ im Monat! – eine Monatsfahrkarte, d. h. „Travelcard“ hätte mich noch um einiges mehr gekostet, wäre also leider weder erschwinglich noch rentabel gewesen). Im Vergleich dazu bezahle ich derzeit für eine Monatskarte der Zonen 2 (Zuhause) und 3 (Arbeit) 92£ pro Monat. Dies hat den Vorteil, dass die Busse bei Vorlage der Travelcard kostenlos in allen Zonen benutzt werden können! (für die U-Bahn, Straßenbahn sowie Züge sind jedoch nur die angegebenen Zonen gültig).

4.1.1 Busfahrten

Busfahrten werden nicht nach Fahrtzonen berechnet, sondern haben einen Festpreis den man beim Einsteigen mit der Oyster Card bzw. einer Bank-/Kreditkarte bezahlt (Travelcards werden beim Einsteigen einfach vorgezeigt und man darf danach weiter zum Sitzplatz gehen). Der derzeitige Preis pro Fahrt bei den zuvor genannten Bezahlungsmethoden liegt bei 1,50£ pro Fahrt/Person. Bargeld wird seit Juli 2014 nicht mehr akzeptiert1.

Schon gewusst:

Kinder unter 11 Jahren dürfen die öffentlichen Verkehrsmittel in London kostenlos nutzen2.

4.2 Vorsicht bei Studentenwohnungen

Als „Nichtstudent“ ist Vorsicht bei reinen Studentenwohnungen walten zu lassen, da Studenten von der Council Tax ausgeschlossen sind. Als einziger Berufstätiger in einer solchen Wohnung darf man somit die Council Tax-Abgaben alleine tragen. Man bekommt zwar dann einen „Single-Rabatt“ anstelle der vollen Summe, die zu zahlen wäre, was allerdings immer noch schwer zur Kasse schlägt (ich hab damals als einzige in meiner ersten WG mit noch zwei anderen Studentenmädels 100£ pro Monat zahlen dürfen!). Im Vergleich dazu bezahle ich in der gleichen Konstellation (sprich 2 andere Mitbewohner, die jedoch nicht studieren) nur 36£ pro Monat.

4.3 Vorsicht bei Agenturen

Die Benutzung sowie Wohnungsvermittlung von oder durch Agenturen bedeutet immer auch einen zusätzlichen Kostenaufschlag. Glücklicherweise lässt sich dies bei einer einfachen Zimmersuche in einer bereits bestehenden WG durch die Benutzung der in „Unterkunft: Wie finde ich eine Wohnung?“ genannten Webseite (www.spareroom.co.uk) leicht vermeiden, da die meisten Anzeigen von den WG-Bewohnern bzw. den Vermietern selbst eingestellt werden.

4.4 Mietpreise

Die Mietpreise hängen von mehreren Faktoren ab:

  • Dem Stadtteil (Borough) in den man zieht. So ist es zum Beispiel teurer in einer gehobeneren Gegend wie Notting Hill oder Westminster bzw. alle anderen Stadtteile der Zone 1 zu leben als im restlichen London.
  • Die Art von Haus/Wohnung in der man lebt. Wie in Deutschland auch hängt der Preis natürlich von der Quadratmeterzahl sowie der Ausstattung ab.
  • Die Lage der Wohnung kann einen großen Preisunterschied ausmachen, wenn es um die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Einkaufsmöglichkeiten geht. Eine Wohnung, die in Gehreichweite von der nächsten U-Bahnstation entfernt liegt, wird immer teurer im Unterhalt sein als eine, bei der man erst einmal 10 Minuten zur Bushaltestelle läuft und anschließend im selbigen nochmals so lange zur nächsten Bahnstation fährt.

Die Monatsmiete in einer WG für einen Normalsterblichen wird etwa um die 400£ – 500£ liegen. Man kann zwar günstigere Zimmer finden, doch wird sich dies auf die Zimmergröße oder Wohnungslage (sprich eine von der Innenstadt weitentfernte Fahrzone) auswirken. Auch kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass sich die Nebenkosten für eine 3-Personen-WG in Grenzen halten, und ca. ab 4, definitiv doch bei 5 Personen und mehr explosionsartig vervielfachen.

Hier eine interessante Infografik zum Thema, über die ich zufällig in den weiten des Internets gestolpert bin. Übrigens sind die dargestellten Preise meines Erachtens etwas veraltet und dürften etwa dem Stand von 2012 entsprechen. Mittlerweile (2015) solltet ihr mindestens 200£ pro angegebenen Mietpreis hinzufügen!

Londoner Mietpreise als U-Bahnkarte

4.4.1 Mietarten: Langzeit, Kurzzeit, montags bis freitags und Wochenendwohnungen

Besonderes Augenmerk bei der Wohnungssuche sind auf die Bezeichnungen Short Term lets (Kurzzeitvermietung), Long Term lets (Langzeitvermietung), Monday to Friday lets (montags bis freitags-Vermietung) sowie Weekend lets (Wochenendvermietung) zu legen. Je nach eigener Aufenthaltsdauer ist die entsprechende Rubrik auszuwählen, wobei Short Term alles von ein paar Wochen bis ein paar Monate sein kann und Long Term für gewöhnlich ein Jahr oder mehr ist. Die anderen zwei Varianten werden für gewöhnlich von Geschäftsmenschen genutzt, die außerhalb Londons wohnen und Zeit oder Geld beim Pendeln unter der Woche oder an den Wochenenden einsparen möchten, jedoch z. B. an manchen Tagen nach Hause zu ihrer Familie fahren.

4.4.2 Mietverträge

Der Mietvertrag geht in der Regel bei Langzeitverträgen über ein Jahr und wird danach, falls erwünscht, verlängert. Hierbei werden auch mögliche Mieterhöhungen vom Vermieter angesprochen werden. Manche Mietverträge haben eine sogenannte „Six Months Break Clause„, die besagt, dass der Vertrag schon nach einem halben Jahr aufgelöst werden kann, insofern dies eine der beiden Parteien wünscht. Manche Vermieter verlangen bei Ersteinzug einen Bürgen, der eine dementsprechende Erklärung unterschreiben muss sowie eine Kopie dessen Personalausweises – falls der Mieter Zahlungsunfähig wird. Im Kleingedruckten lässt sich außerdem nachlesen, dass der Bürge einen Wohnsitz in England oder ein Haus haben muss. Dies lässt sich durch den Einzug in eine bereits bestehende WG vermeiden (d. h. meistens – manche wollen trotzdem noch einen Bürgen). Ein Gespräch mit dem Vermieter kann hier einiges Klären und er wird u. U. einen Bürgen im Ausland zustimmen (dies hat wunderbar bei meiner ersten Londoner Wohnung funktioniert). In meiner derzeitigen Wohnung haben wir uns dagegen gegenseitig als Bürgen bestimmt (was man allerdings, wenn überhaupt, nur unter sehr guten Freunden tun sollte, da man sich gut genug kennt und dem jeweils Anderem absolut vertrauen kann!).

4.5 Double vs. Single Rooms (Doppel- vs. Einzelzimmer)

Der Unterschied zwischen einem Doppel- und Einzelzimmer liegt an der Art des Betts (Doppelbett = Double Room; Einzelbett = Single Room) sowie der Zimmergröße. Die Logik dahinter besteht, dass Doppelbetten mehr Platz als Einzelbetten brauchen, ergo der Raum für ersteres größer sein „müsste“ (dieser Unterschied kann jedoch minimal ausfallen, d. h. das Doppelbettzimmer ist nicht zwangsweise größer, weswegen man sich bei Wohnungsanzeigen immer anhand der Zimmerfotos eine Meinung bilden sollte). Einzelzimmer sind meistens so klein, dass man sich gerade einmal um die eigene Achse drehen kann. Sie können jedoch preislich wesentlich billiger sein (die Betonung liegt auf „können“, da manche Zimmer im Preisverhältnis einem Doppelzimmer in nichts nachstehen).

Persönlich würde ich anderen immer zu einem Doppelzimmer raten, da der Preis wie gesagt keinen großen Unterschied macht, man jedoch zumeist mehr Platz zur Verfügung hat. Folglich sollte man seine kostbare Zeit nur Wohnungsanzeigen mit Bildern der zu vermietenden Räumlichkeiten widmen, denn Engländer neigen gerne zu Übertreibungen in den Zimmerbeschreibungen, wenn es um die eigentliche Raumgröße geht. So wird eine kleine Abstellkammer gerne mal als „well-sized room“ (räumliches Zimmer) angepriesen, solange ein Bett mit Kleiderschrank in die Ecke passt und sich die Tür gerade noch so schließen lässt.

Sehr wichtig: Fenster sollten am besten doppelt verglast sein, sonst könnte sich dies negativ auf die Heizkosten auswirken, da es schneller kalt wird und Wind vor allem bei den einfachen Fenstern, bei denen man lediglich den unteren Teil zum Öffnen nach oben schieben kann, durch die Fensterritzen kommt (ich habe diesbezüglich sehr unangenehme Erfahrungen in meiner zweiten WG sammeln dürfen und würde dies anderen gerne ersparen).

450 Pfund in Edmonton

Ein typische Einzelbettzimmer (inseriert als 1 bedroom house) für schlappe 450£ im Monat mit geteilten Bad und Küche im Stadteil Edmonton, nähe Enfield (auf der Karte lässt sich weit und breit keine U-Bahnstation   finden, da selbiger Ort zu weit vom U-Bahnnetz entfernt liegt).

530 Pfund-Zimmer

Ein Doppelbettzimmer in einer WG in Enfield für 530£ im Monat (inklusive Nebenkosten) – auch hier dementsprechend mit geteiltem Bad + Küche. Leider befindet sich auch dieses Zimmer am Ende der Welt und bietet wenig Platz zur Selbstentfaltung.

500 Pfund-Semi Studio Teil 1

Ein Single-Semi Studio in Stockwell für 500£ im Monat. Man kann die Dusche rechts neben dem Bett im gleichen Zimmer sehen. In der Anzeigenbeschreibung steht, das Bad müsse man sich mit anderen teilen (davon träumt natürlich jeder, der sich eine eigene Wohnung zulegt 😉

500 Pfund-Semi Studio Teil 2

Ein Blick in die andere Richtung des Raums zeigt, wie „groß“ so ein typisches Studio in London doch ist. Das Studio soll laut Anzeige 5 Minuten von der U-Bahn zu Fuß entfernt sein und beinhaltet die Council Tax im Mietpreis (die restlichen Nebenkosten müssten dann noch hinzugefügt werden).

Großes Doppelbettzimmer für 600 Pfund

Hier ein Beispiel von einem großem Doppelbettzimmer für 600£ im Monat mit allen Nebenkosten und WLAN bereits im Preis enthalten. Das Zimmer befindet sich in Seven Kings mit einem                Fußweg von 2 Minuten zur U-Bahnstation (wieder einmal sehr abseits gelegen und preislich auch nicht ohne).

4.6 Live-in landlords und WG-Mitbewohner

In manchen Wohnungsinseraten ist von einem „Live-in landlord“ die Rede, was bedeutet, dass der Vermieter in derselben Wohnung wohnt. Ich habe bisher noch keine Erfahrung in der Richtung sammeln können, da meine Vermieter bisher immer ihre eigene Behausung fernab der meinen hatten, was ich persönlich auch vorziehe.

Was die anderen bzw. zukünftigen WG-Mitbewohner anbelangt, so sollte man immer auf sein Bauchgefühl hören, denn schließlich wird man mit diesen vielleicht noch unbekannten Menschen eine nicht unerhebliche Zeit zusammen in diversen geteilten Räumlichkeiten (Küche/Wohnzimmer) verbringen und sich öfters im Flur über den Weg laufen. Auch sollte man im groben auf einer Wellenlänge liegen: ein ordentlich durchstrukturierter Mensch wird ebenso wenig in einer Chaos-WG auf die Dauer glücklich werden, wie eine Partymaus in der Mauerblümchen-WG.

4.7 Unmöbliert, möbliert oder teilmöbliert

Wohnungen bzw. Zimmer kommen in einer von drei Kategorien: unmöbliert, möbliert oder teilmöbliert. Unmöbliert ist, wie der Name schon sagt, komplett leerstehend; möbliert ist komplett mit allem, was man zum Leben braucht – dazu gehören auch Betten – und teilmöbliert heißt, manche Möbel sind vorhanden und manche nicht. Leider gibt es bei teilmöbliert keine Faustregel, sodass man sagen könnte, es seien immer bestimmte Einrichtungsgegenstände vorhanden. Die zu Verfügung gestellten Möbel werden entweder in der Wohnungsanzeige aufgelistet oder müssten notfalls erfragt werden.

Als Minimalausstattung würde ich generell ein Bett, Schreibtisch und Kleiderschrank für den Anfang empfehlen. Auf diversen Webseiten der großen englischen Einzelhandelsketten (Asda, Tesco und Argos wären hier nennenswert) kann man sich später immer noch fehlende Einrichtungsgegenstände wie Kommoden, Regale etc. kaufen und bequem nach Hause liefern lassen.

4.8 All Bills Included vs. Bills separately (plus Abrechnungssystem)

Bei den Nebenkosten sprechen Engländer von „Bills“, welche Gas, Strom, Wasser und Council Tax beinhalten (letztere ist die Steuer an die Verbandsgemeinde, damit z. B. die Müllabfuhr bezahlt wird, etc.). In Wohnungsanzeigen taucht daher manchmal der Begriff „all bills included“ auf und weist darauf hin, dass in dem angegebenen Preis bereits alle Nebenkosten enthalten sind. Auch werden hier mögliche Ausnahmen wie z. B. „all bills included, gas separately“ (Preis enthält alle Nebenkosten außer Gas) aufgezeigt.

So sehen beispielsweise meine momentanen Kosten in einem 3-Personenhaushalt monatlich wie folgt aus (Stand 2015 – die Preise sind seitdem teurer geworden):

  • Wasserrechnung: 16.33£
  • Council Tax: 37.02£
  • Gas und Strom: ca. 20£ – 40£ (je nach Jahreszeit mehr oder weniger, falls geheizt werden muss. Pro-Tipp: Kauft euch eine Elektroheizung, Strom ist wesentlich billiger als Gas).

Wasser, Strom und Gas wird nach Verbrauch berechnet. Bei der Council Tax kommt es auf das „Band“ an, in das man fällt (das Band hängt von dem Stadtteil ab und kann preislich dementsprechend höher oder niedriger ausfallen) und sollte immer beim Vermieter oder zukünftigen WG-Mitbewohner vorab erfragt werden.

Wie in Deutschland auch, besteht die Möglichkeit, Rechnungen monatlich, viertel- oder halbjährlich bzw. einmal pro Jahr zu begleichen. Genauso erhält man am Ende des Jahres eine Jahresendabrechnung mit möglichen Nachzahlungen.

In all meinen WGs (ich wohne im Moment in meiner dritten WG) wurden die Rechnungen immer pro Monat bezahlt. Dies ist natürlich von der WG selbst abhängig und sollte in einem Gespräch erfragt werden.

Eine weitere Art der Strom und Gasabrechnung in älteren Wohnungen ist per Karte bzw. Schlüssel. Hier wird frei nach dem „Prepaid-Prinzip“ das Guthaben per Vorabzahlung auf die Karte bzw. den Schlüssel transferiert, welche anschließend in einen Gas- oder Stromzähler gesteckt und das Guthaben so abgearbeitet wird, bis nichts mehr vorhanden ist. Zeigt der Zähler null Guthaben an, so kann man die Karte bzw. den Schlüssel einfach kurz heraus nehmen und wieder einstecken, um das „Notfallguthaben“ von 5£ zu aktivieren. Dies reicht für ein paar weitere Tage, in denen man -theoretisch- Zeit haben sollte, zum nächsten Geschäft oder Postamt zu gehen, um die Karten wieder aufzuladen (dies geht nur bei bestimmten Geschäften, die einen speziellen „PayPoint“-Aufkleber am Eingangsbereich haben – siehe Bild unten). Mehr Infos zum Thema gibt es bei British Gas.

Paypoint

Gas- und Stromkarten bzw. Schlüssel können in Geschäften mit dem „PayPoint“-Sticker aufgeladen werden.

4.9 Verkehrsanschluss und Einkaufsmöglichkeiten

Die neue Wohnung in London sollte den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Lebensmittelgeschäften in der Nähe gewähren und ein wesentlicher Entscheidungsfaktor bei der Wohnungssuche sein (schließlich läuft im Winter bei Eiseskälte niemand gerne längere Zeit durch die Gegend, nur um die nötigen Besorgungen für die Woche zu erledigen). Die größten Einzelhandelsketten in London sind Asda, Sainsbury’s, Tesco, The Cooperative und Morrisons. Doch selbst einen Aldi oder Lidl kann man in diversen Stadtteilen finden. Meine Kaufempfehlung wäre entweder bei Asda, Tesco oder Morrisons (sowie Aldi), da man hier Qualität zu kleinen Preisen bekommt, ohne übers Ohr gehauen zu werden.

Schon gewusst:

Viele Einzelhandelsketten haben sonntags bis 16 oder 17 Uhr geöffnet! (vereinzelt sogar bis 23 Uhr und ganz wenige auch 24 Stunden durchgehend).

4.10 Wohnzimmer = optional

Es sei zu beachten, dass nicht jede WG zwangsläufig auch ein Wohnzimmer hat. Falls dies nicht in der Wohnungsanzeige aufgelistet wurde, man aber Wert auf selbiges legt, sollte man sich bei dem Inserenten erkundigen.

4.11 Waschmaschine, WLAN, TV-Lizenz

In möbliert bzw. teilmöblierten Wohnungen befindet sich zumeist bereits eine Waschmaschine, welche jedoch normalerweise nochmals separat in der Anzeige aufgelistet wird. WLAN ist zu 99% überall vorhanden und ist unter Umständen sogar in den „all bills included“ bereits enthalten, was in den jeweiligen Anzeigen meist separat hervorgehoben wird. Falls in der neuen WG ein Wohnzimmer bzw. Fernseher vorhanden ist, sollte man sich bei den Bewohnern in Bezug auf die TV-Lizenz erkundigen, welche das englische Gegenstück zu den deutschen Rundfunkgebühren ist. Die TV-Lizenz beläuft sich derzeit auf 145.50£ pro Jahr, was sich durch die Gebührenfestsetzung durch die Regierung bis zum 31 März 2017 vorerst nicht ändern wird3.

5. Offizielle Angelegenheiten: Was brauche ich für mein Leben in England?

Die folgenden Sachen braucht man für einen Neustart in England:

  • NHS-Nummer
  • Bankkonto
  • Hausarzt (GP)
  • Handy-Simkarte (Vertrag oder Prepaid)

NHS-Nummer

Klick auf den nachfolgenden Link, um eine National Insurance Number zu beantragen oder nähere Informationen zu erhalten:

https://www.gov.uk/apply-national-insurance-number

Die „National Insurance Number“ braucht man, um seine Steuern vom Bruttogehalt abziehen lassen zu können, sowie um die staatliche Krankenkasse „National Health Insurance“ (kurz: NHS) in Anspruch zu nehmen. Man bekommt die Nummer nach einem Termin auf dem englischen Amt per Post zugesendet – eine Karte (National Insurance Numbercard) wird seit Juli 2011 nicht mehr ausgestellt4.

Die NHS-Nummer kann man nur vor Ort, d. h. in England selbst, beantragen und muss sich anschließend zu einem Termin nach vorheriger telefonischer Vereinbarung beim Amt einfinden. Der Termin wird schriftlich bestätigt (man braucht also vorher einen Wohnsitz in England! Wichtig: dieses Schreiben kann man später mit zur Bank nehmen, um seine Adresse glaubhaft machen zu können – mehr hierzu unter der Rubrik „Bankkonto“) sowie eine Reihe an Dokumenten zur Vorlage aufgelistet. Man muss nicht alle auf dem Schreiben aufgeführten Unterlagen vorlegen, sondern nur die, die vorhanden sind. Hier gilt „mehr ist besser“, doch zur Sicherheit wird auf dem Einladungsschreiben genau aufgelistet, welche Unterlagen die Herrschaften gerne einsehen würden. Der Sachbearbeiter wird einem dazu ein paar Fragen zur eigenen Person und Aufenthaltsgrund stellen. Alles ganz locker (ich wurde damals im Gespräch sogar gefragt, ob ich gerne einen Dolmetscher zur besseren Verständigung hätte zur Seite gestellt bekommen wolle – was ich dankend ablehnte).

Schon gewusst:

Man kann bereits vor dem Erhalt einer NHS-Nummer anfangen zu arbeiten/studieren (d. h. die Nummer kann nachgereicht werden). Man muss lediglich auf der Arbeit/Uni glaubhaft machen können, dass man dazu berechtigt ist, in der EU einer Erwerbstätigkeit nachgehen bzw. studieren zu dürfen. Für deutsche und andere EU-Bürger heißt dies lediglich die Vorlage eines gültigen Reisepasses.

Bankkonto

Informiert euch vorab im Internet über die verschiedenen Konditionen der einzelnen Banken. Hier eine Übersicht der größten Bankfilialen in England (in keiner besonderen Reihenfolge):

  • Halifax
  • Barclays
  • Lloyds
  • HSBC
  • Nationwide

Meine Bankerfahrungen mit Lloyds und Barclays

Am Anfang hatte ich ein Konto bei Lloyds, welche mir aufgrund meiner Neuankunft in London kein „richtiges“ Konto einrichten wollten, sprich ich hatte eine spezielle Debitkarte bekommen, mit welcher ich nur an Lloyds Bankautomaten Geld abheben konnte und die mich mein Konto nicht überziehen ließ – auf Letzteres war ich allerdings nicht aus. Dies war ein großes Hindernis und sehr ärgerlich für mich, da ich vor meiner Fahrt in die Stadt jedes Mal erst in die andere Richtung zur Bank laufen musste, um Geld abzuheben (Geldautomaten von Lloyds gab es kaum in der Innenstadt – dies wird sich zwischenzeitlich wohl auch nicht geändert haben). Nachdem ich dann nach ungefähr 8 Monaten wieder zur Bank hin ging, um mein Konto gegen ein anständiges wechseln bzw. aufwerten zu lassen (d. h. eine Bankkarte zu erhalten, mit der ich an JEDEM Automaten Geld abheben konnte), hieß es, man müsse erst meine Kontoführungen über mehrere Monate überwachen/verfolgen, um dies eventuell in die Wege leiten zu können. Das war mir dann zu blöd und ich habe die Bank gewechselt. Seitdem bin ich bei Barclays, welche mir direkt ein anständiges Konto gaben und die Bankkarte an jedem Geldautomaten funktionierte.

Einrichten eines Bankkontos

Einfach in die gewünschte Filiale gehen und einen Termin zur Kontoeröffnung ausmachen. Zur Kontoeröffnung bei Barclays (für die anderen kann ich leider nicht sprechen, da ich hier keine Erfahrungen sammeln konnte und ich mich an die Kontoeröffnung bei meiner ersten Bank im Detail nicht mehr erinnern kann), braucht man seinen Reisepass sowie einen Brief mit seiner Adresse (jegliche Art von Rechnung mit dem eigenen Namen und der neuen englischen Wohnadresse – hier eignet sich übrigens auch das Einladungsschreiben um Erhalt der Sozialversicherungsnummer beim Amt), um seine Person sowie den neuen Wohnsitz glaubhaft nachweisen zu können. Dann setzt man sich zusammen mit einem Bankmitarbeiter in ein Büro und bespricht die Art von Konto, das man gerne eröffnen möchte. In der darauffolgenden Woche(n) trudeln dann nacheinander diverse Briefe mit Bankkarte, Zugang zum Online-Banking, Telefonbanking, sowie einen Debitkartenlesegerät, dass man für die Erstellung des Online-Banking-Passworts braucht, ein.

Hausarzt (GP)

Ein Hausarzt, auf Englisch „General Practitioner“ oder kurz „GP“, kann man sich nicht wie in Deutschland frei aussuchen (es sei denn, man geht zu einem privaten Hausarzt, der aus eigener Tasche bezahlt werden muss). Stattdessen muss man sich einen Arzt in der näheren Umgebung zur eigenen Wohnstätte suchen, denn in England muss man sich bei seinem Hausarzt „anmelden“, d. h. man geht dort nach dem erhalt seiner NHS-Nummer hin, und füllt ein Formular zum „Vorabcheck“ aus. Anschließend wird ein Termin vereinbart, bei dem der Arzt die medizinische Vorgeschichte erfasst und ein paar Fragen zur eigenen Person (sind Sie Raucher, trinken Sie Alkohol etc.) stellt sowie diverse Tests (Blutdruck, Gewicht, Größe etc.) vornimmt. Danach wird man offiziell in die Kartei aufgenommen und kann so im Krankheitsfalle zur Klinik gehen (besser vorher anrufen und einen Termin ausmachen, sonst dauert es wie in Deutschland wesentlich länger, bis man an der Reihe ist). Die Arztkosten werden von der NHS getragen.

Walk-in clinics

Ausnahmen bestehen bei sogenannten „Walk-in clinics“, bei denen man einfach „hineinspazieren“ kann und keine Vorabanmeldung braucht. Hier muss lediglich ein Formular zur eigenen Person und seinen Beschwerden ausgefüllt werden – dann heißt es warten, bis man dran ist. Diese Art von „Kliniken“ sind sehr beliebt, also dementsprechend voll, sodass diese bei zuviel Andrang die potentiellen Patienten immer nach deren „richtigen“ Hausarzt befragen und unter Umständen an diesen weiterempfehlen werden (man also ohne Diagnose zu seinem eigentlichen Hausarzt geschickt wird, was vor allem auf Leute die nicht im Einzugsgebiet der Klinik wohnen, zutreffen könnte – dies ist mir selbst bisher jedoch noch nicht widerfahren).

Schon gewusst:

In London gibt es „Sexual Health Centres“, die eine gute Alternative zum Frauenarzt darstellen. Hier kann man sich u. a. auf Geschlechtskrankheiten überprüfen lassen sowie kostenlose Verhütungsmittel (darunter auch Kondome und die Pille) sowie Schwangerschaftstest erhalten.

Handy-Simkarte (Vertrag oder Prepaid)

Eine Übersicht der verschiedenen englischen Handy-Vertragsanbieter mit Konditionsvergleich gibt’s hier (auf Englisch):

http://www.uswitch.com/mobiles/networks/1

Es gibt zwei Anbieter im Vereinigten Königreich mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe: „Virgin Media“ und „Three“.

Mein erstes Handy (Englisch „mobile phone“) hatte damals eine Virginmedia Prepaidkarte (in England nennt man diese Art von vorher aufladen und dann benutzen „Pay as you go“). Dieses hatte ich allerdings nur zum Telefonieren und SMS schreiben benutzt, sodass ich über die neueren Angebote für Smartphones keine Auskunft geben kann.

http://www.virginmedia.com/

Nach dem Kauf meines Smartphones hatte ich mir dann einen Vertrag bei Three zugelegt, die meiner Meinung nach die besten Tarife haben (ich hatte natürlich zuvor im Internet recherchiert). Damals (2012) bekam ich ein neues Samsung Galaxy S3 mit einem 2-Jahresvertrag, ohne Vorauszahlung für das Handy, für 30£ pro Monat („The One“ Vertrag). Nachdem ich mein Handy abbezahlt hatte, konnte ich es auf eine billigere „Pay as you go“ (also Prepaid)-Variante herunterstufen lassen. Nun bezahle lediglich 15£ pro Monat für unbegrenztes Internet und SMS sowie 200 Freiminuten zum Telefonieren.

http://www.three.co.uk/

Informiert euch also vorher online und geht dann in eines der vielen Handy-Geschäfte (Englisch „Stores“), um eure Simkarte zu kaufen (oder vielleicht darf es auch direkt ein neues Handy sein).

Schon gewusst:

Als ich in England mit meiner deutschen Simkarte ankam, konnte ich niemanden anrufen, sondern nur SMS schreiben (mein Handy gab einen komischen Pfeifton von sich, wenn ich versucht habe, meine damalige Mitbewohnerin telefonisch zu erreichen). Ein kurzer Anruf beim Netzanbieter sollte vorherige Bedenken jedoch schnell ausräumen können; also besser vor der Abreise in die neue Heimat telefonisch informieren lassen.

6. Noch Fragen?

Falls nun noch Fragen zum Thema „Umzug von Deutschland nach London“ bestehen, die nicht oben aufgeführt worden sind, so schickt mir gerne eine Anfrage per E-Mail unter melanie.schicker(at)gmail.com, sodass ich diese nicht nur beantworten, sondern gegebenenfalls auch den Artikel dementsprechend aktualisieren kann.

7. Nachwort

Nun hast du dich erfolgreich durch den Artikel gelesen und erwägst wahrscheinlich in Anbetracht dieses Mammutunterfangens mit seinen möglichen Fallen und Fettnäpfchen das Projekt „Auswandern“ fallen zu lassen. Schließlich kannst du ja noch anderen Träumen hinterherjagen – nicht wahr? Auch wenn es noch so unmöglich und fantastisch scheint, habe ich es mit nur 2.000€, zwei Koffern und absolut null Vorerfahrung geschafft, hier Fuß zu fassen. Alles, was ich dazu brauchte, war das Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten und der Wille, für meinen Traum zu kämpfen und alles daran zu geben, damit er in Erfüllung geht. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Ich habe dir in diesem Artikel alles aufgeschrieben, was ich innerhalb der letzten 5 Jahre seit meinem Umzug nach London gelernt und an Erfahrung gesammelt habe, in der Hoffnung, dass der Weg zur Erfüllung deines Traums dadurch einfacher wird! Jetzt musst du nur noch deine Flügel ausbreiten und losfliegen!

Viel Erfolg!

Mel

Disclaimer

Ich möchte betonen, dass alle in diesem Artikel gemachten Angaben auf meinen eigenen Erfahrungen und Recherchen beruhen. Ich bin in keiner Weise mit irgendwelchen aufgelisteten Webseiten oder Firmen assoziiert, noch ziehe ich sonstige Vorteile aus deren Auflistung und werde auch nicht in irgendeiner Form entgeltlich dafür entlohnt. Die zur Verfügung gestellten Inhalte sollen lediglich zur allgemeinen Bildung und Information des Lesers beitragen. 

Quellenangaben

1http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-london-28177979

2https://tfl.gov.uk/fares-and-payments/travel-for-under-18s/travelling-with-children#on-this-page-2

3http://www.tvlicensing.co.uk/pay-for-your-tv-licence/payment-methods/how-would-you-like-to-pay-for-your-tv-licence-pay8?WT.ac=home_banner_image

4http://www.bbc.co.uk/news/business-13929697

Veröffentlicht am September 27, 2015 in Allgemein und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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